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27.08.2009: Baustellen-Info-Veranstaltung

Die Geschäfte in der Eschershäuser Innenstadt sind für jeden erreichbar!

Infoveranstaltung der Eschershäuser Werbegemeinschaft für die Eschershäuser Geschäftsleute zum Straßenbau in Eschershausen

Eschershausen (afi) Ab Mitte September 2009 soll der Minikreisel in der Eschershäuser Innenstadt für den Verkehr freigegeben werden können, die Baumassnahme vom Kreisel bis zur Mühlenbergstraße, einschließlich der Sanierung der Lennebrücke wird dann bis Ende November fertig gestellt. Nach der Winterpause, etwa ab März 2010 bis zu den Sommerferien soll die Sanierung von der NordLB bis zur Brauhauskreuzung erledigt werden. Danach finden, unter voller Verkehrsbelastung, kleinere Arbeiten an der Brauhauskreuzung statt. Ab dem Jahr 2011 wird die Homburgstraße bis zum Ackerborn, einschließlich Fahrradwege neu gestaltet. So sieht die Planung der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr für den Bauabschnitt Eschershausen aus.

Ruhig und sachlich erklärte Marcus Brockmann, Leiter des Geschäftsbereiches Hameln der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, die begonnenen Straßenbaumassnahmen in der Eschershäuser Innenstadt, nahm die Sorgen und Anregungen und auch den verständlichen Unmut der versammelten Geschäftsleute auf und verteidigte die Vorgehensweise der Landesbehörde. Zuvor hatte der Vorsitzende der Eschershäuser Werbegemeinschaft, Ulf Gemeinhardt, neben Marcus Brockmann auch den Leiter des Tiefbauamtes des Landkreises Holzminden, Carl-Friedrich Standke, sowie Samtgemeindebürgermeister und Stadtdirektor Friedrich Mönkemeyer und Bürgermeister Konrad Edelmann begrüßt.

Brockmann erläuterte, dass der Ausbau der B 64 im Innenstadtbereich Eschershausens dringend nötig und seitens der Hamelner Landesbehörde lange geplant gewesen sei. Durch die Finanzmittel aus dem Konjunkturpaket 1 habe sich nun die Möglichkeit zur Durchführung ergeben, seit diesem Frühjahr seien intensive Gespräche mit den Verantwortlichen für Wasser, Abwasser, Strom und Telekommunikation geführt worden, letztendlich habe sich gezeigt, dass mit der Straßensanierung auch die Schmutz- und Regenwasserkanäle, sowie die Trinkwasserleitungen erneuert werden müssten. Dazu habe man sich die Bauvorhaben Penny-Markt und Altenheim und die damit verbundene Erschließungsstraße genau angeschaut und zur Verkehrssicherung einen Kreisel gefordert. „Ich bin mir darüber im Klaren, dass diese Baukonzentration Umsatzeinbußen in Ihren Geschäften mit sich bringt, sie können aber versichert sein, dass wir alles tun, um die Maßnahmen schnell abzuwickeln. Die Baufirmen haben den Auftrag, 6 Tage in der Woche unter voller Ausnutzung des Tageslichtes zu arbeiten, um die Termine einzuhalten. Die von uns vorgegebenen Zeiten sind Endtermine, es kann also auch schneller gehen“, so Brockmann. Er erwähnte noch, dass die Kosten für die Bauüberwachung und die Ablöse bei Übergang der Straße in die kommunale Verantwortlichkeit nach Realisierung einer Ortsumgehung von Hameln übernommen werden. Die Kosten für den Kreisel werde aber die Stadt tragen müssen.

Stadtdirektor Mönkemeyer Friedrich Mönkemeyer erinnerte daran, dass mit der Landesbehörde kontrovers diskutiert wurde und dass Rat und Verwaltung der Stadt keine Sanierung vor 2010 gewollt haben, um erstmal die Arbeiten im Rahmen der Stadtsanierung abzuschließen. Alternativ habe er vorgeschlagen, erst die Homburgstraße anzugehen, dies sei leider nicht akzeptiert worden. „Mit den Kosten für den Kreisel hatten wir natürlich auch nicht gerechnet, dies ist schon eine große zusätzliche Belastung.“ Für die zweite Bauphase wünscht sich Mönkemeyer rechtzeitige Informationen und gestraffte Arbeitsabläufe.

Aus dem Publikum kamen zahlreiche Anregungen, beispielsweise zur Baustellenabsicherung oder zur Ampelschaltung. Vehement wurde kritisiert, dass ausgerechnet zu Baubeginn in der Innenstadt auch noch die K 97 zwischen Scharfoldendorf und Holzen ausgebessert wurde und die Straße momentan mit 30 km/h ausgeschildert ist. Carl-Friedrich Standke betonte, dass die K 97 an den Rändern entsprechend verstärkt werden musste und nun ein erheblicher Sicherheitsgewinn zu verzeichnen ist. „Das Zusammentreffen der Baumaßnahmen ist unglücklich gelaufen“, räumte Standke ein. Er versprach, den Splitt und die 30 KM-Schilder Anfang kommender Woche entfernen zu lassen.

Zusammenfassend zeigte sich Ulf Gemeinhardt für die Informationen und das offene Gespräch dankbar und regte an, mit konzentrierten Werbemaßnahmen die gebeutelten Geschäfte in der Innenstadt zu unterstützen. „Ich rufe alle auf, zusammen zu stehen und bitte unsere Kundschaft, unseren Geschäften in Eschershausen die Treue zu halten. Die Geschäfte sind für jeden erreichbar! Lassen Sie uns die Situation gemeinsam meistern“, so der Vorsitzende. Abschließend dankte Gemeinhardt den Gästen aus Hameln und Holzminden für ihre Teilnahme und der Firma Dempewolf, die ihren Frisörsalon „im Zentrum des Geschehens“ für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt hatte.

22.04.2009: Kein Kartoffelbratfest in 2009

Eschershausen (afi) Auf Vorschlag des Vorstandes hat die kürzlich stattgefundene Mitgliederversammlung der Eschershäuser Werbegemeinschaft beschlossen, das diesjährige Kartoffelbratfest, das eigentlich am 20. September stattfinden sollte, ausfallen zu lassen. Die Stadtverwaltung habe den EWG-Vorstand über die anstehenden umfangreichen Bauarbeiten in der Eschershäuser Innenstadt informiert, zudem hat das Niedersächsische Landesamt für Straßenbau die Renovierung der B64 im Innenstadtbereich angekündigt.

Im Gespräch mit dem TAH erläutert der Vorsitzende, Ulf Gemeinhardt, die Beweggründe für diesen Schritt. „Durch den Neubau der Planstraße B, des Penny-Marktes und des Altenheimes, sowie diverser Abbrucharbeiten entlang des Steinwegs und der Bauarbeiten an der B64, einschließlich der Neuinstallation eines Mini-Kreisels in Höhe des neuen Einkaufsmarktes haben wir keine andere Möglichkeit gesehen, als unser Stadtfest abzusagen.“ Es gäbe zwar seitens des Straßenbauamtes noch keine Verbindlichkeit bei den Terminplanungen aber alles deute darauf hin, dass im September an allen Enden und Ecken in der Stadt gebaut werde, deswegen habe man auch keine adäquate Ausweichfläche für das Großereignis gefunden, so Gemeinhardt.

Mit ihrem Vorsitzenden waren sich die Mitglieder einig, dass man das Risiko nicht eingehen wolle, auch um Schaden von dem überregional bekannten und beliebten Fest abzuwenden. „Egal ob Schausteller oder Gast, wer seine Kartoffeln hinter dem Bauzaun essen muss, kommt so schnell nicht wieder“, bemerkte der stellvertretende Vorsitzende, Alexander Oesterwitz, zutreffend.

Der Vorstand hofft nun, dass der Großteil der Bauarbeiten auch im Jahr 2009 erledigt wird, damit man für 2010 wieder planen kann. „Die gewonnene Zeit werden wir nutzen, um das Konzept des Kartoffelbratfestes zu überarbeiten und ggf. auch die neu hergerichteten Flächen an der Planstraße A und B und am Steinweg in unsere Überlegungen einbeziehen. Wir wollen dass das Kartoffelbratfest in Eschershausen auch in Zukunft ein Publikumsmagnet bleibt“, erläutert Gemeinhardt.